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Zu mystischen Stätten - Rundwanderweg in die Vergangenheit

Diese Wanderung führt Sie zu geschichtsträchtigen Orten, sagenumwobenen Felsen und zu einer der eindrucksvollsten vorgeschichtlichen Burganlagen Westfalens.

Tauchen Sie ein in eine Reise in die Vergangenheit!
Der geschichtlich interessierte Wanderer findet auf diesem Rundweg einige interessante "mystische Stätten". Beim "kleinen Herrgott" so vermutet man, hat sich eine sächsische Opferstätte befunden. Karl der Große soll bei der Bekehrung der Sachsen an dieser Stelle ein christliches Kreuz errichtet haben. Trotzdem verehrten die Sachsen ihren "großen Gott" Irmin ganz in der Nähe am "Faulen Jäger" weiter und nannten den Christengott am Kreuz nur verächtlich den "kleinen Herrgott". Am Denkmal vorbei führt der Weg, vom Eggeweg fort, zur Karlsschanze. Auf dem Eggekamm, oberhalb der Sieben Quellen befindet sich die "Karlsschanze", ein Befestigungswerk aus heidnischer Zeit der alten Sachsen. Sie war durch Gräben, Stein- und Erdwälle geschützt. Die Bergkuppe hat Steilabfälle nach Osten, Westen und Norden. Daher lagen die Hauptbefestigungen zur ungeschützten Südseite hin. Bei feindlichen Angriffen zogen sich die Menschen mit ihrem Vieh hierhin zurück und waren in den gesicherten Anlagen ziemlich geschützt. Mit einer Gesamtlänge der Wälle von fast 3 km zählt die Karlsschanze zu den größten Wallburgen Westfalens. Auf dem Rückweg gehen Sie durch das Hellebachtal vorbei an den Sieben Quellen und tauchen aus der Vergangenheit langsam wieder auf.

Text: Stadt Willebadessen